1. Einführung in die Regelunstechnik

1.3 Prinzip einer Regelung

Grundprinzip einer Regelung ist, dass die Regelgröße x einer Regelstrecke unabhängig von Störeinflüssen auf einem bestimmten Wert gehalten werden soll. Dazu wird die Regelgröße gemessen und in einer Regeleinrichtung mit der Führungsgröße w (dem gewünschten Wert) verglichen.

Tritt eine Regeldifferenz e auf, so versucht der Regler nach einem bestimmten Regelgesetz (gegeben durch die sogenannte Übertragungsfunktion) durch die Stellgröße y die Regelstrecke so zu steuern, dass die Regelgröße sich wieder der Führungssgröße annähert.


Auf den Fall einer Füllstandsregelung bezogen:

  1. Der Füllstandssensor (2) misst den Füllstand im Behälter (1) (Regelgröße x).

  2. Der aktuelle Füllstand (x) wird mit der gewünschten Führungsgröße (w) verglichen.

  3. Ist der Füllstand zu niedrig, erhöht der Regler (3) über das Regelventil (4) den Zufluss (y).

  4. Während der Füllstand (x) im Behälter (1) die gewünschte Höhe erreicht, wird der Zufluss wieder reduziert.

  5. Bei zu hohem Füllstand drosselt der Regler (3) mit einer geringeren Stellgröße den Zufluss (y), bis der gewünschte Füllstand erreicht ist.

  6. Störungen können beispielsweise durch Aufdrehen des Ablaufhahns (5) erzeugt werden.

Dieser Regelprozess läuft kontinuierlich ab.

Zeitlicher Verlauf der Messgrößen

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