3. Regler und Reglertypen


3.5 Weitere Reglertypen

Während früher schaltende Regler noch mechanisch oder elektromechanisch (beispielsweise Bimetallthermostat) aufgebaut waren, herrscht heute der elektronische Digitalregler vor. Hier ist es möglich, einen stetigen Regler (P, PI, PID) mit einem schaltenden Ausgang zu kombinieren.

Schaltende Ausgänge lassen sich vor allen bei langsamen Regelvorgängen vorteilhaft einsetzen. Sie sparen Kosten durch die einfache Ansteuerung von Kälteaggregaten, Magnetventilen und Heizern.

Dabei wird die stetige Reglerausgangsgröße y des Reglers in eine adäquate Pulsfolge für das Stellsignal umgesetzt (Pulsbreitenmodulation). Um die zulässige Schalthäufigkeit des Stellgliedes nicht zu überschreiten kann eine minimale Periodendauer T angegeben werden.

Umsetzung stetiger Reglerausgangsgröße – schaltendes Stellsignal

Es gibt auch Kombinationen von stetigen und schaltenden Ausgängen. Diese werden im ursprünglichen Anwendungsgebiet der Dreipunkt-Regler als sogenannte Split-Range-Regler eingesetzt. Hier kann beispielsweise bei einer Temperaturregelung das Heizen über eine stetige Reglerausgangsgröße y erfolgen, während das Kühlen über ein schaltendes Stellsignal gesteuert wird.